Journalitiker

Parteiloser Direktkandidat für die Erststimme bei der Wahl zum deutschen Bundestag am 22. September 2013 im Wahlkreis 281 (Freiburg), Platz 22

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Martin Kissel
Emmendinger Straße 32
79106 Freiburg
Telefon: 0761 / 280901
kissel(at)journalitiker.de

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21 Kommentare

  1. Hallo Martin Kissel,
    über abgeordnetenwatch.de erfuhr ich von Ihrer interessanten Kandidatur.
    Gibt es demnächst auch eine Podiumsdiskussion mit anderen regionalen Kandidaten, damit ich mir ein Bilder Ihrer rethorischen Eigenschaften und wirklichen Schwerpunkte machen kann?
    Mit freundlichen Grüßen,
    Torsten Graser

    • Lieber Torsten Graser,

      ich wurde bisher zu keiner Podiumsdiskussion eingeladen. Die Badische Zeitung mit ihren Medien (wie „Der Sonntag“ „Freiburger Wochenbericht“ et al.), der SWR, TV Südbaden mit baden fm, sowie Radio Regenbogen und weitere Medien haben meine Pressemitteilung über die Kandidatur ignoriert. Sie sehen keinen Bedarf, Ihre Leser/Hörer/Zuschauer darüber zu informieren.

      Sie müssten sich diesbezüglich also zunächst mit der schriftlichen Form meiner „rhetorischen“ Fähigkeiten auf http://www.journalitiker.de und http://www.derpodcast.de zufrieden geben.

      Viele Grüße
      von Martin Kissel

  2. Lieber Herr Kissel,
    ich habe auf Ihrer Seite keinen Standpunkt zur Bildungspolitik gefunden,aber vielleicht habe ich nicht genug gesucht.
    Da unsere Kinder eine Waldorfschule besuchen wäre ich interessiert an Ihrem Standpunkt zu Schulen in freier Trägerschaft.
    Vielleicht schaffen Sie es ja, vor der Wahl noch kurz zu antworten – damit ich mich besser entscheiden kann…
    Herzlichen Dank und freundliche Grüße
    Niklas Dreher

    • Lieber Herr Dreher,

      es gibt wohl keinen vergleichbaren Bereich in der Politik, wo Sonntagsreden und Realität weiter auseinander gehen als in der Bildungspolitik.
      Die Kanzlerin hat ja bereits 2008 auf ihrem Bildungsgipfel die „Bildungsrepublik Deutschland“ ausgerufen, mit dem Ziel, die Zahl der 65.000 Schulabbrecher binnen 5 Jahren zu halbieren. Die jüngste Bertelsmann-Studie (Juni 2013) machte für das Jahr 2011 immer noch 50.000 Schulabbrecher fest. Bildung finden ja alle Politikerinnen und Politiker wichtig. Dann bliebe die Frage, warum es hier so große Defizite gibt?

      Meine Standpunkte:
      Generell brauchen die Schulen mehr Personal und Räume. Die jeweiligen Landesregierungen erklären uns aber, dass dafür das Geld fehle. So sieht die Bildungspolitik der Parteien aus: beim Verzichtbaren muss gespart werden. Auch Zwergschulen fallen diesem Spardiktat zum Opfer.

      Bildung muss von der Grundschule bis zum Studienabschluss für alle kostenlos sein. Wenn sich Eltern allerdings für Privat- oder Eliteschlen entscheiden, kann die Finanzierung nicht vom Steuerzahler geleistet werden.

      Jedes Kind lernt anders. Deshalb halte ich es durchaus für sinnvoll, Schulen freier Träger und die durch die öffentlich Hand finanzierten nebeneinander existieren zu lassen. Wo sollte hier das Problem liegen? Ich kann niemandem sagen, welche Schule für welches Kind die richtige ist.
      Es kann auch nicht angehen, dass der Staat (respektive das jeweilige Bundesland) vorschreibt, welche Schule für die Kinder die beste zu sein hat. Ich halte etwa Schulempfehlungen, durch die Klassenlehrer/innen ausgesprochen, – gelinde gesagt – für Schwachsinn.

      Ich bin dagegen, dass man Kinder und Jugendliche sich nicht gemeinsam mit Lernschwächeren oder Lernbehinderten entwickeln lässt. Inklusion bedeutet nicht Hindernis für die Stärkeren, sondern Chancen für alle Schülerinnen und Schüler. Wie ich bereits auf abgeordnetenwatch.de geantwortet habe: Welche „Eliten“ hat uns denn das bisherige Schulmodell beschert? Gemeinsames Lernen fördert das soziale Verhalten. Und von „Sozialidioten“ habe ich noch nie etwas gehört. Von „Fachidioten“ dagegen schon mehrfach.

      Vielleicht erkennt auch die Politik, dass es für die Lernenden nicht vorteilhaft ist, sie in 8 Jahren durchs Gymnasium zu treiben, um irgendwelche internationalen Standards zu erfüllen, über die mir bisher niemand sagen konnte, wozu diese eigentlich gut sein sollten. Wem wollten die Erfinder dieser wenig geistreichen Entwicklung eigentlich was genau beweisen? Der Welt, wie effizient unsere Bildungspolitik sei? Vermutlich. Ich sehe den Geniestreich bereits jetzt als misslungen an.

      Und wenn die Kanzlerin demnächst eine neue Bildungsrepublik – womöglich an einer Schule – ausrufen will, dann hat sie hoffentlich vorher dafür gesorgt, dass dort der Putz nicht von den Wänden fällt oder die Decke runterkommt. Und rot-grün? Die haben ja bis zur Wahl durchaus noch die Gelegenheit zu erklären, was in ihrer Regierungszeit die Bildungspolitik eigentlich ausgemacht hatte.

  3. Sehr geehrter Herr Kissel
    Ersteinmal wünsche ich Ihnen alles Gute für die Wahl. Selber bin ich nicht wahlberechtigt (Ausländerin). Empört habe ich mich am Sonntag 0:30 Uhr, denn ich wachte auf, weil alle Briefkastendeckel entsprechend klapperten. Weiter ging es stampfend auf dem Kiesweg und dann klapperten Nachbars Briefkästen. Morgens lachte ich über den Titel „empört euch“ passt.
    Dies als „Schmunzler“ wie auch die Bitte der Rücksichtnahme aber auch für ein Zeichen des Zuspruchs für die Wahl.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Liebe Frau Schlatter,

      danke für Ihren Hinweis ebenso wie für Ihren Zuspruch.
      Ich werde Ihre Erfahrung an die Helferinnen und Helfer weiterleiten. Eine/r muss es ja gewesen sein.
      Dem Delinquenten werde ich meine Missbilligung aussprechen und künftige Nachtarbeit verbieten ;-)
      Trotzdem bin froh, dass mir das junge Team hilft. Ihm ist offensichtlich keine Stunde dafür zu spät.

      Verbuchen wir das als Engagement mit Lernpotential.

      Herzliche Grüße
      von Martin Kissel

  4. Ich erwarte von einem Mandatsträger, dass er sich für die Wünsche und Belange der Bürge einsetzt. Indem man meinen Wunsch nicht erfüllt und sich arrogant darüber hinwegsetzt, dass ich keine Werbung im Briefkasten haben möchte, sind Sie mich kein Kandidat.
    f.Gutekunst

  5. Ich kann mich nur Hr.Gutekunst anschliessen,was soll das ?
    M.Schwartz

  6. Ihre Werbung ist aufdringlich, 3 Mal hatte ich Sie in meinem Briefkasten und sandte Sie dorthin, wo Sie hin gehört – in die Mülltonne. Meine Stimme erhalten Sie damit nicht.

  7. Die Briefkästen der sich Beschwerenden füllen sich jeden Tag mit Kommerzmüll – und das auch trotz „Werbung verboten“ – Aufkleber durch Wochenbericht u.ä. . Da sollte der Flyer eines engagierten Bürgers , auch wenn man die Inhalte evtl. nicht teilt, mit seinen 3 Gramm Papier kein Problem sein, oder ? Aber Hauptsache, man hat sich erst mal schön erregt….

  8. Hallo Nachbar,
    Sie haben keine Chance, aber ich finde Ihre Bewerbung gut; das BVB-„Schlößle“ in der Emmendinger wird ein Vorzeigeprojekt. Nördlich und westlich davon haben wir an die 10 Dohlenpaare in Kaminen, gegenüber sehr viele Mauersegler. Die FSB ist informiert.
    Mit bestem Gruß
    Matthias Schmidt

  9. Hallo Herr Kissel, danke dass Sie die Fassade meines Hauses mit ihren Wahlzetteln verklebt haben!! Sehr intelligent. Sicher werde ich nie jemanden wählen, der so wenig Respekt hat für fremder Leute Eigentum. Sollte ich Sie jemals treffen können, dann kann ich Ihnen meine Meinung richtig vermitteln!

    • Sehr geehrte Frau ? / Herr ?,

      leider kann ich Sie nicht mit Namen anreden, Sie haben Ihren Kommentar aus welchen Gründen auch immer anonym verfasst.
      Zu Ihrem Ärger: Es konnten Aufkleber online bestellt werden und wurden auch von Unterstützern geordert. Wenn Aufkleber auf Ihre Hausfassade geklebt wurden, dann ist das in der Tat unsinnig und keineswegs der richtige Weg, seine Unterstützung für meine Kandidatur kundzutun. Fremdes Eigentum ist zu respektieren.

      Zu Ihrer Anschuldigung: Ich habe Ihre Hausfassade weder selbst „verklebt“, noch „verkleben“ lassen.
      Aber wenn Sie Ihre Anonymität aufheben wollen, dann wäre ich sehr wohl bereit, mich mit Ihnen zu treffen, damit Sie mir Ihre Meinung persönlich „richtig vermitteln“ können, wie Sie andeuten.

  10. Anonym verfasst? Es konnten Aufkleber online bestellt werden und wurden auch von Unterstützern geordert???….Massimo Renacco ist mein Name und auf Ihrem Werbeplakat steht Ihr Name.Sie müssen dafür Sorge tragen was mit Ihren plakaten passiert. So wie Sie es machen ist es einfach… es sind immer die anderen Schuld……….bla bla bla. nur ausreden!Warum übernehmen sie nicht die Kosten für das entfernen der 2 Plakate und die Kosten um die Fassade wieder in Ordnung zu bringen? Das wäre sinnvoll und gerecht. Ich bin „EMPÖRT“ Sie haben ihr ziel erreicht bzw. verfehlt….Gratuliere

    • Lieber Massimo Renacco,

      die Emailadresse, die Sie hier hinterlassen haben, ist bei Yahoo als nicht existent geführt, die Zustellung der Email mit meiner persönlichen Nachricht an Sie wurde aus diesem Grund auch nicht durchgeführt.
      ————-
      This message was created automatically by mail delivery software.

      A message that you sent could not be delivered to all of its recipients.
      This is a permanent error. The following address(es) failed:

      renaccomassimo@yahoo.de
      SMTP error from remote mail server after end of data:
      host mx-eu.mail.am0.yahoodns.net [188.125.69.79]:
      554 delivery error: dd This user doesn’t have a yahoo.de account (renaccomassimo@yahoo.de) [-5] – mta1080.mail.ir2.yahoo.com
      ———————
      Deshalb jetzt an dieser Stelle mein Schreiben an Sie vom 14. September im Wortlaut.

      Guten Tag, Herr Renacco,

      Ihren Namen konnte ich über die IP-Adresse zu Ihrer Nachricht auf http://www.journalitiker.de recherchieren.

      Ich kann Ihren Zorn nicht nur verstehen, ich teile ihn ohne Vorbehalt. Der Vorgang, den Sie beschrieben haben, ist indiskutabel.
      Die Aufkleber sind für diejenigen gedacht, die sich mit der Kandidatur solidarisieren wollen. Sie wurden dem Faltblatt beigelegt, einige wurden bestellt und vor Ort bei der verantwortlichen Agentur abgeholt.

      Ich habe die Agentur aufgefordert, die Abholer, deren Idendität mir nicht bekannt ist, zu kontaktieren und sie aufzufordern, diesen Missstand nicht nur zu untersagen, sondern auch zu korrigieren. Die Agentur hat bereits geantwortet und reagiert.
      Sollte Ihnen am Haus ein Schaden entstanden sein, lassen Sie mich das wissen.

      Ich bin heute vom Rathaus Richtung Institutsviertel geradelt und musste sehen, dass hier auch Verkehrsschilder und sonstiges wild beklebt wurden. Auch hier habe ich die Agentur aufgefordert, diesen Zustand zu beheben. Sollte die Agentur eigenständig diese Aktion angeordnet haben, ist ihr Ärger gewiss.

      Ungeachtet der Nichtverantwortlichkeit für die Klebeaktion ist hier von meiner Seite aus eine Entschuldigung angebracht, die ich Ihnen hiermit anbiete.

      Mein Angebot, mich mit Ihnen zu treffen, damit Sie mir Ihre Meinung „richtig vermitteln“ können, halte ich aufrecht.

      Mit freundlichen Grüßen
      Martin Kissel

  11. Hallo Herr Kissel,

    ich möchte mich für Ihr politisches Engangement bedanken!

    Meine Stimme haben Sie! Warum? Weil Ihre politischen Ziele klar und deutlich nachzulesen sind und sich weitestgehend mit meinen decken. Aber diese Erkenntnis setzt Information voraus die es sich zu beschaffen gilt. Ich fürchte da liegt die Krux Ihres Engagements! Die meisten wählen ohnehin nur Farbe, ohne Sinn und Verstand. Und kommt da einer wie Sie daher der auffordert sich zu informieren und zu wählen fühlen Sie sich vielleicht ertappt und beschweren sich darüber.

    Ich empfinde Ihren Einsatz jedenfalls als wertvollen Beitrag zu einer freieren Demokratie. Machen Sie weiter so und lassen sich nicht von denen ärgern deren innerer Verdruß sich in falsch gerichteter Empörung über Flyer und Aufkleber entlädt.

    Viel Erfolg!

  12. Faszinierend, wieviel Energie deutsche Wähler aufbringen wenn es darum geht sich kurz vor einer Bundestagswahl über Faltblätter mit politisch relevanter Information in ihren Briefkästen zu erregen.

    Für mich sind eher die nichtssagenden Plakate der etablierten Parteien belästigende Werbung und Umweltverschandlung zugleich.

    Im besagten Flyer dagegen finden sich klare Aussagen zu politischen Standpunkten und konkreten Projekten. Das Konzept eines parteifreien Direktkandidaten ist generell auch sinnvoll. Meine Stimme haben Sie Herr Kissel, Sie liegen im Ganzen sowie in vielen Einzelaspekten auf meiner Linie. Hut ab vor Ihrem Mut und Ihrem Engagement!

    Wäre schön wenn sich mehr Bundesbürger eigenverantwortlich mit politischer Information auseinandersetzen würden anstatt sich um die Unantastbarkeit ihrer Briefkästen zu sorgen – da gibt es wirklich andere Dinge über die es sich zu empören gilt, sogar im (noch) so beschaulichen Freiburg.

  13. Hallo Herr Kissel,

    guten Erfolg für morgen – meine Erststimme haben Sie!

    Zum Thema Grundeinkommen – es gibt dazu nur wenige (bis keine) Direktkandidaturen; siehe Wahlkreis 281:
    http://www.grundeinkommen-ist-waehlbar.de/category/wahlkreise/baden-wuerttemberg/wahlkreis-281-freiburg/

    Vielleicht möchten Sie sich selbst Eintragen:
    http://www.grundeinkommen-ist-waehlbar.de/ich-kandidiere-zur-bundestagswahl-2013-und-unterstutze-die-forderung-nach-einem-grundeinkommen/

    Freundliche Grüße
    Cris

  14. Hallo Herr Kissel,

    herzlichen Glückwunsch zu Ihrem direkten Engagement.
    Hoffentlich sind die Mitmenschen ueber die Zustellung von Bildzeitungen ebenso empört wie ueber ein paar Flugblaetter.
    Umso mehr Leute zum Mitdenken „geweckt“ werden umso besser.
    einen spannenden Tag Morgen
    Markus

  15. Hallo Herr Kissel,

    ich wünsche Ihnen einen guten Erfolg und hoffe, dass viele Wähler wie ich und meine Familie für Sie gestimmt haben… Ich finde es gut und toi toi toi…

    VG
    Boudkouss

  16. Sehr geehrter Herr Kissel,
    auch wenn es nun letztendlich nur 1,1% geworden sind, möchte ich mich für Ihr Engagement recht herzlich bei Ihnen bedanken. Obwohl politisch sehr interessiert, haben erst Sie mich auf die Idee der Einzelkandidatur aufmerksam gemacht – und auf all die damit verbundenen Hürden und Fallstricke, in dieser unserer Demokratie. Und damit haben Sie einen – vermutlich länger andauernden – Denkprozeß in Gang gesetzt, auf dessen weitere Entwicklung ich sehr gespannt bin und von dessen Verlauf die etablierten Parteien sehr wahrscheinlich nicht sonderlich sehr erbaut sein werden….
    Es ist schwer zu sagen, was in vier Jahren sein wird, aber vermutlich haben Sie mit Ihrer Einschätzung Recht. Daher finde ich es tröstlich zu wissen, dass es zumindest die theoretische Möglichkeit gibt, dass Sie zur nächsten Bundestageswahl wieder antreten. Wer weiß, in vier Jahren kann viel passieren, vielleicht auch mal was positives…
    Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei Ihren anstehenden Projekten.

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