Journalitiker

Parteiloser Direktkandidat für die Erststimme bei der Wahl zum deutschen Bundestag am 22. September 2013 im Wahlkreis 281 (Freiburg), Platz 22

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Dafür sage ich zunächst Danke.

Auf dieser Seite geht es um meine Direktkandidatur als Einzelbewerber für den 18. Deutschen Bundestag. Einzelbewerber bedeutet, dass ich keiner Partei angehöre und auch nicht über die Parteienliste mit der Zweitstimme gewählt werden kann.

Ich kann nur mit der Erststimme gewählt werden.

Wozu das Ganze?

Weil ich es als bürgerliches Engagement sehe, nicht nur eine politische Meinung zu haben, sondern sie auch zu vertreten. Und weil ich herausfinden will, wie viele Menschen im Wahlkreis 281 diese Meinung teilen.

Die Themen?

Für mich sind zurzeit die Klima- und die Wirtschaftspolitik die beiden wichtigsten Themen der politischen Auseinandersetzung. Mit einem entscheidenden Unterschied zu den („etablierten“) Parteien: Wachstum ist nicht die Voraussetzung für Wohlstand.

Man muss keinen Doktortitel in Physik haben, um zu verstehen, dass es unbegrenztes Wachstum nicht geben kann. Aber genau darauf ist unser Wirtschaftssystem gestützt. Wobei „gestützt“ die denkbar schlechteste Wortwahl für den Zustand dieser Art des Wirtschaftens ist. Diese Wirtschaftspolitik ruht nicht auf irgendwelchen Stützpfeilern, sie hängt an einem dünnen Faden. Diese Wirtschaftspolitik ist nicht nachhaltig, sie beruht auf der Plünderung von Ressourcen. Und diese Ressourcen sind nun mal begrenzt. Die Folgen sind schon lange sichtbar. Die Zukunft unserer Kinder ist bereits verpfändet – für den „Wohlstand“ der jetzigen Generationen.

Diese Wachstumspolitik hat auch den verheerenden Klimawandel zu verantworten. Großspurig haben die Staaten dieser Welt mit dem Kyoto-Protokoll angekündigt, bis 2012 im Vergleich zu 1990 5,2% CO2 einzusparen. Wie könnte Versagen besser dokumentiert sein: In diesem Zeitraum ist der CO2-Ausstoß nicht etwa gesunken, sondern gestiegen – um 40%! (Im Vergleich zu 1970 sogar um 80%!).

Dieses völlige Versagen in der Klimapolitik hindert die Mehrzahl der deutschen Politikerinnen und Politiker nicht, die Energiewende an der Bezahlbarkeit der Energie festzumachen. Nach ihrem Verständnis eine wichtige Voraussetzung für Wachstum. Und Wachstum darf im Sinne dieser Wirtschaftspolitik eben niemals aufhören.

Ich halte diesen Wachstumsglauben für verantwortungslos, in der Klimapolitik sogar für fatal. Wenn wir jetzt nicht bereit sind, die Energiewende zu dem Preis umzusetzen, der nötig ist (nicht billige, sondern nachhaltige Energieerzeugung), werden die nachfolgenden Generationen die Kosten für die Folgen unserer Untätigkeit nicht mehr aufbringen können.

Diese und andere Themen sind zu diskutieren, deren Machbarkeit zu überprüfen und deren Umsetzung voranzutreiben. Auch und vor allem im Parlament. Im Deutschen Bundestag.

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2 Kommentare

  1. hi mad,

    ich finds gut, dass du den schlafmützen und grinsedeppen dampf machst.
    ich kann dich leider nicht direkt unterstützen, da ich mittlerweile in köndringen wohne.
    trotzdem viel erfolg!

    gruß jo

  2. Martin, machen wir es so: Du gehst nach Berlin und ich pflanze ein Apfelbäumchen. Das ist ernster gemeint als es vielleicht anfänglich klingen mag.

    Was für ein gross(artig)es und mutiges Projekt ! Der Wahlkreis 23 kann Dir dabei leider am Start nicht helfen. Aber Glück wünschen, sehr viel. Denn das wirst Du brauchen, um in diesem Projekt Erfolg zu haben. Ich bin sehr gespannt.

    Gruss vom Grimmich

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