Journalitiker

Parteiloser Direktkandidat für die Erststimme bei der Wahl zum deutschen Bundestag am 22. September 2013 im Wahlkreis 281 (Freiburg), Platz 22

Hast’e mal ’ne Stimme?

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FDP-Leid

FDP-Leid

Schluss mit lustig. Nach dem Bayerndesaster hilft der FDP jetzt nur noch Mitleid. Das bayerische Wahlvolk hat bei den Blaugelben das Ergebnis gegenüber der letzten Wahl gedrittelt und die Uralt-Pointe, FDP = Fast Drei Prozent, wieder in Erinnerung gebracht.

Bereits eineinhalb Stunden nach Schließung der Wahllokale bettelte gestern der Generalsekretär der FDP, Patrick Döring, in der ARD bei der Berliner Runde um Leihstimmen von der CDU. Woanders hat er es erst gar nicht probiert.

Der CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe ließ an gleicher Stelle verlauten, dass jeder selber für sich sorgen müsse, die FDP es aber schon irgendwie von sich aus schaffen würde.
Richtig überzeugend klang das nicht, kann es nicht und ist es auch nicht.

Denn so wie die FDP am Tropf der Union hängt, ist es auch umgekehrt. CDU und CSU brauchen die Minipartei  FDP, weil sie es alleine für eine Mehrheit nicht schaffen.

Schwarz-gelb ist eine Symbiose eingegangen, und der Symbiont FDP kann ohne den Wirt Union nicht existieren, er ist auf Leihstimmen angewiesen.

Die böseren unter den Beobachtern sind indes der Meinung, dass es der Wirt nicht mit einem Symbionten zu tun hat, sondern dass er sich einen Parasiten eingefangen habe.

Dabei hatte Parteichef Rösler vor über zwei Jahren Deutschland wissen lassen, wo es mit der FDP künftig lang geht. Mein Dank gilt dem Deutschlandfunk, der diesen O-Ton seinen Hörern in der Sendung „Info am Morgen“ am 20. September nicht vorenthalten hat.

 

Wie dem auch sei: Seien Sie als potentieller CDU-Wähler nicht verwundert, wenn auch in unserem Wahlkreis 281 die FDP nur an Ihrer Zweitstimme interessiert ist.

Wenn Sie aber Ihre Erststimme verleihen wollten … ;-)

 

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